Autobiografisches Schreiben

Eine Autobiografie zu schreiben, ist die höchste Form der Selbstbegegnung. Durch verschiedene Techniken können Sie an den Stoff kommen, den es zu schreiben gilt. In meinen Seminaren zu Autobiografischem Schreiben arbeite ich mit Fragenkatalogen, Gegenständen, Fotografien und imaginären Zeitreisen. Damit nicht nur eine Aneinanderreihung von Ereignissen in einem Leben zustande kommt, sondern reflektiert wird, kontextualisieren wir gemeinsam Geschehnisse und hinterfragen alle Erinnerungen, denn Erinnerungen sind immer subjektiv. Wir setzen diese Erinnerungen in Relation zu Herkunft und Kultur.

Dabei kann man durch literarische Formen wie Märchen oder Flash-Literatur, also sehr kurzen Formen, an die eigene Geschichte herangehen. Eine richtige Reflektion des eigenen Lebens ist wichtig, um Geschehenes zu verstehen. In meiner Masterarbeit an der Universität Hildesheim widmete ich mich unter anderem dem Autobiografischen Schreiben. Oft kann eine bestimmte Erzählperspektive eingenommen werden, um sich von Ereignissen in der Vergangenheit zu distanzieren oder zu nähern. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten des Autobiografischen Schreibens, das bedeutet, dass der Teilnehmer, die Teilnehmerin unter Anleitung einen individuellen Weg zum Schreiben der Biografie findet.

In Gruppen- aber auch in Einzelsitzungen gehen wir auf den Grund ihrer Geschichte. Wobei es nicht um das bloße Niederschreiben eines Lebens geht. Es ist vielmehr die Reflektion des Lebens. Oft kann man auf Teilaspekte des Lebensweges eingehen, denn unser Ich besteht nicht nur aus einem Aspekt.

Weitere Infos erhalten Sie auf Anfrage hier: Sarah De Sanctis